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Patentierte SD-WAN-Technologie nimmt bei Standortvernetzung Vorreiterrolle ein

Krämer Pferdesport setzt auf Router-Lösungen von Peplink zur Standortvernetzung.

Der stationäre Handel vernetzt sich zunehmend mit dem Online-Handel. Oftmals haben Fachhändler ein großes Filialnetz mit mehreren Niederlassungen und betreiben zudem auch Online-Shops. Um hier erfolgreich zu sein, müssen die lokalen Netzwerke der verschiedenen Standorte miteinander verbunden sein. Daher sind eine leistungsfähige IT-Infrastruktur und eine stabile Standortvernetzung unerlässlich. Auch Krämer Pferdesport, ein Händler für den Reitsport mit Niederlassungen in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz, setzt auf die Router-Lösungen von Peplink.

Krämer Pferdesport entwickelt, vertreibt und verkauft über 25.000 Artikel rund um den Reitsport. Mit über 900 Mitarbeitern beliefert das Unternehmen heute über 800.000 Kunden in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Frankreich, Niederlande, Belgien und über die Tochtergesellschaft Felix Bühler auch in der Schweiz. Über den Online-Shop www.kraemer.de werden jährlich rund eine Million Bestellungen bearbeitet. Neben dem Versandhandel gibt es an vielen Standorten in der DACH-Region sowie in Frankreich sogenannte Mega Stores mit jeweils ca. 1.300 Quadratmetern Verkaufsfläche.
Damit Krämer Pferdesport einen optimalen Service für seine Kunden bieten kann, müssen die Mitarbeiter der verschiedenen Standorte unterbrechungsfrei über das Firmennetzwerk kommunizieren können. Eine stabile Standortvernetzung ist für die Kontinuität der Arbeitsprozesse unerlässlich, beispielsweise um Anfragen und Bestellungen zeitnah zu bearbeiten, Zahlungsabwicklungen über den Online-Shop abzuschließen oder den Newsletter zu versenden. Eine optimierte Kommunikation und optimale Erreichbarkeit sind heute wichtige Bestandteile für die Kundenzufriedenheit und somit auch für den Unternehmenserfolg. Schon kurzzeitige Ausfälle in der IT-Landschaft können schwerwiegende Folgen haben und die Arbeitsprozesse maßgeblich beeinträchtigen. Um dies zu verhindern, machte sich Krämer Pferdesport auf die Suche nach einer zuverlässigen Router-Lösung zur Standortvernetzung und Anbindung seiner verteilten Standorte, die eine stabile Internetverbindung gewährleistet.

Hohe Anforderungen an die Router-Lösung

Bei der Internetrecherche informierte sich Krämer Pferdesport über verschiedene Anbieter von Router-Lösungen wie z.B. Barracuda, Fortigate und Viprinet. „Die Anforderungen an die Standortvernetzung waren sehr hoch, so dass viele Produkte dieser Hersteller gar nicht erst infrage kamen“, sagt Phil Stricker, Geschäftsführer von Krämer Pferdesport. „Die heterogene IT-Infrastruktur, die über mehrere Länder verteilt zum Einsatz kommt, erfordert eine hochflexible Lösung, die die Ausfallsicherheit durch kürzere und transparente Failover-Zeiten zu jeder Zeit garantiert.“ Schließlich wurde das Unternehmen auf den Hersteller Peplink und dessen Partner in der DACH-Region, ASCEND, aufmerksam. Das Team rund um Herrn Stricker nahm den Kontakt mit dem IT Systemhaus auf, um sich weiter über die Router-Lösungen zu informieren. Die Ascend GmbH stand dem Unternehmen beratend sowie unterstützend zur Seite und half bei der Auswahl der Produkte, um die optimale Lösung für die individuellen Anforderungen von Krämer Pferdesport zu finden. Die Peplink-Produkte überzeugten mit ihren integrierten Multi-WAN-Funktionen, um die geforderte Verbindungsqualität sicherstellen zu können. Die Entscheidung fiel so schließlich auf die Produkte der Balance-Serie.

Bandbreitenbündelung für maximale Ausfallsicherheit

Auf Basis der patentierten SpeedFusion-Technologie ließen sich die Außenstandorte an das zentrale Firmennetzwerk von Krämer Pferdesport anbinden. Bei der Implementierung traten zunächst Fehler mit dem Router-Protokoll OSPF (Open Shortest Path First) auf. Die anfänglichen Probleme wurden aber schnell von den Experten gelöst, so dass die Datenpakete effizient durch die verbundenen Netzwerke transportiert werden können.

Die Router-Lösungen von Peplink unterstützen mittels SD-WAN verschiedene Verbindungstypen wie z.B. MPLS, LTE, DSL und Glasfaser. Deren Geschwindigkeit sowie Bandbreite werden zu einer einzigen WAN-Verbindung gebündelt. Die Bündelung ermöglicht so eine stabile VPN-Vernetzung und maximale Bandbreite. Liegt eine Störung der Netzwerkverbindung vor, erkennt das System sie und leitet den Datenverkehr auf Paketebene zu einer Alternativverbindung um. Das separate Versenden der Datenpakete über verfügbare WAN-zu-WAN-Verbindungen erfolgt nach dem Aufbau des bandbreitengebundenen SpeedFusion-Tunnels. Jedes Paket ist einzeln verschlüsselt und somit für eine Man-in-the-Middle-Attacke unzugänglich.
Verbindungsfehler werden unmittelbar erkannt und auf eine vorab priorisierte Verbindung umgeschaltet. Eine Kernfunktion der Technologie ist zudem der Hot Failover mit der Wechselmöglichkeit von einer WAN-Verbindung zur anderen ohne Gefahr eines Sitzungsabbruchs. So lässt sich selbst bei Verbindungsumschaltungen z.B. eine ausfallsichere Kommunikation mit dem Warenwirtschaftssystem sicherstellen.

Die zentrale On-Premises-Managementplattform InControl unterstützt die Verantwortlichen von Krämer Pferdesport als Virtual Appliance (ICVA) beim Rollout sowie bei der täglichen Administration und Überwachung der kompletten Standortvernetzung. So können sie die Verwaltung und Steuerung zeit- und ortsunabhängig durchführen.Langfristige Planung mit Peplink-Routern Bei der Auswahl und Implementierung der Lösung wurden auch zukünftige Anforderungen berücksichtigt. So hat das Setup direkt 100 Standorte als Basis vorgesehen. In den ersten sechs Monaten wurden zunächst vier Bestandsstandorte miteinander vernetzt; langfristig plant das Unternehmen, alle 52 Standorte sukzessive mit Peplink-Geräten auszustatten.

„Die Lösung ist außergewöhnlich zuverlässig im Multi-WAN-Umfeld. Sie ersetzt keine Firewalls, aber setzt die Kernfunktionen sauber um“, sagt Phil Stricker. „Bei technischen Problemen hat uns der Support jederzeit geholfen und schnell reagiert. Auch künftig werden wir uns bei Fragen an die Experten wenden und gemeinsam mit der Ascend GmbH den weiteren Ausbau forcieren.“

Fazit

Damit alle Mitarbeiter von Krämer Pferdesport ihre Arbeit bestmöglich erledigen können – egal ob von unterwegs, in der Zentrale in Hockenheim oder in den Außenstellen –, bedarf es einer stabilen Verbindung zum Unternehmensnetzwerk. Mit den neuen Router-Lösungen und der patentierten SpeedFusion-Technologie hat das Unternehmen eine leistungsstarke Basis für die Standortvernetzung. Die SD-WAN-Technologie bündelt verschiedene Verbindungstypen zu einer einzigen WAN-Verbindung. Sie erkennt eventuelle Verbindungsfehler und leitet den Traffic auf Paketebene nahtlos über die anderen verfügbaren Verbindungen um. Die Hot Failover-Funktion sorgt dafür, dass Sessions fortgesetzt werden, wenn sich die Verbindungen ändern. Die Router gewährleisten die standortunabhängige und vor allem unterbrechungsfreie Kommunikation sowie den zuverlässigen Datenaustausch bei Krämer Pferdesport.

Autorin: Lena Schneider, freie Journalistin

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